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Donnerstag, 1. Januar 2015

Frohes neues Jahr 2015

Allen, die mein Blog verfolgen oder auch nur ab und zu reinschauen, wünsche ich ein wunderschönes neues Jahr. Ihr habt 365 Tage zur Verfügung, macht das Beste daraus.


Kurzer Rückblick: Insgesamt war 2014 für mich ein tolles Jahr, wenn ich die gesundheitlichen Einschränkungen und familiären Stress herausnehme. Wir fühlen uns wohl in unserem neuen Zuhause und haben diesen Schritt nicht bereit. 

Dieses Jahr werden wir es uns noch gemütlicher und noch schöner machen. Ansonsten darf es gern ein langweiliges (im Sinne von Beständigkeit) Jahr werden. Im Januar werde ich noch nicht arbeiten gehen können, aber dann wünsche ich mir auch im Beruf gerne etwas weniger Aufregung. Das Lauftraining werde ich diese Woche noch wieder aufnehmen, einen Versuch ist es wert. Ich laufe ja nicht mit der Hand und mir fehlt das Laufen sehr. Spaziergänge sind kein Ersatz.

Apropos Spaziergang, heute haben wir einen schönen Neujahrsspaziergang ums Dorf gemacht bei leider wolkenverhangenem Himmel.


Diesen Baum finde ich immer wieder toll, wie er so da zwischen den Feldern steht. Ein paar Schritte weiter präsentiert er sich wieder ganz anders. So richtig schön vom Wind geformt.


Diese beiden Gesellen haben durchaus auch die Möglichkeit, woanders trockeneren Hufes zu stehen. Aber dieser knöcheltiefe Matsch scheint wohl angenehm zu sein.


Eigentlich wollten wir dann den Wanderweg durch das Naturschutzgebiet nehmen, matschfestes Schuhwerk hatten an. Aber das übertraf dann doch die Erwartungen beziehungsweise die Schafthöhe der Schuhe.


Hier in Schleswig-Holstein stehen nach dem Dauerregen der vergangenen Wochen immer noch weite Teile unter Wasser. Und es ist schon wieder Regen angesagt. Na, wenigstens muss ich draußen nichts gießen.

Also andere Richtung. Zu einer Pause ludt das Wetter dann auch nicht ein, außerdem hatte ich das Picknick nicht eingepackt.



Zum Abschluss darf ein Gartenfoto nicht fehlen. Der beste Ehemann hat mich diese Weihnachten mit einem nachhaltigen Baum überrascht, nachdem ich schon nachgegeben hatte, dass sich ein Baum wegen Abwesenheit bei uns dieses Jahr wieder nicht lohnen würde.

Der Baum konnte nun dank der milden Temperaturen in den Garten gepflanzt werden. Dort soll er uns einige schöne Jahre erfreuen. Bevor er für den Garten zu üppig wird, darf er dann ein zweites Mal ins Wohnzimmer.

Isser nich niedlich?

 

Freitag, 13. Juni 2014

Sitzen unterm Hollerbusch

... und machen alle "Husch, Husch, Husch"!

Wer so eine Pracht im Garten hat und ein Verarbeitungsgen sein Eigen nennt, kann eigentlich nur an Eines denken.


 Also habe ich vor ein paar Tagen nach ein paar sonnigen Tagen geerntet und zwei Schüsseln angesetzt. Links viel Wasser, weißer Zucker, Weinsteinsäure, Zitronen und einige Blüten (ca. 15). Rechts weniger Wasser, brauner Zucker, Zitronensäure, Zitronen und vieeeeeeeeeele Blüten (ca. 50). Zwei unterschiedliche Ansätze für zwei unterschiedliche Pläne.


 Beide Ansätze habe ich heute abgefüllt. Die linke Schüssel soll ein Holunderblütensekt werden. Mein allererstes Mal! Der Ansatz stand warm und sonnig und war nur mit einem Mulltuch abgedeckt. Er sprudelte heute wunderbar. Also durch ein Mulltuch geseiht und abgefüllt, einen Schluck kühl gestellt und probiert ............................ Boah, was lägga!!!


 Da dieser "Sekt" dazu neigen soll, auch mal Flaschen zu sprengen, habe ich ihn eine Kiste gestellt, um die Sauerei etwas kleiner zu halten, falls es passieren sollte. Das Ganze steht jetzt in der Garage und soll noch etwas reifen. Als Tipp habe ich gelesen, regelmäßig Druck abzulassen. Ich bin sehr gespannt.


 Die rechte Schüssel ergab den obligatorischen Holunderblütensirup, der jeden Prosecco, Sekt, Weißwein unwiderstehlich macht. Okay, Wasser geht auch. ;-) Diesmal hab ich Rohrzucker genommen und mehr Blüten als sonst. So ist der Sirup viel intensiver. Diesen Ansatz habe ich einmal aufgekocht und heiß in Flaschen gefüllt. Er war ein paar Tage kühl und dunkel im Keller.

Es duftet jetzt im ganzen Haus.


 Und dazu in den nächsten Tagen mehr ...








Mittwoch, 14. Mai 2014

Die Villa Kunterbunt

Hier ist nun der Grund, warum ich so lange nicht gebloggt habe. Nach Nerven aufreibenden Monaten mit Notar, Banken und Verkäufern konnte die Übergabe endlich am 10. Februar stattfinden. In dieser Zeit war ich am Rand des Belastbaren angelangt. Zwischenzeitlich war es nicht klar, ob zuerst ein Einzugstermin oder ein Scheidungstermin kommt.

Dann ging es los mit dem Renovieren, das war dann nur körperlich anstrengend, aber es hat riesigen Spaß gemacht. Alle Katastrophen, die sich dabei auftaten, konnten elegant bewältigt werden. Dann kam noch eine stressige Zeit des Umzugs und der Übergabe der alten Wohnung und nun machen wir uns unser neues Zuhause mit jedem Tag wohnlicher. Wir haben diese Entscheidung noch keinen Tag bereut und freuen uns jeden Tag aufs Neue über unser wunderschönes Zuhause.

Hier ein paar Impressionen:










In loser Reihenfolge werde ich sicher immer mal das eine oder andere Foto posten, das wäre jetzt sonst zuviel auf einem. Gestrickt wird natürlich auch noch, dazu morgen mehr. Ich verspreche, jetzt wieder regelmäßig zu bloggen.

Sonntag, 10. März 2013

Schneekatze

Seit gestern hält ja der Winter noch einmal Einzug bei uns. Also, ich mag es :-)

Durch den starken Wind haben wir hier oben natürlich wieder Schneehöhen von 5 bis 25+ cm. Aber alles ist besser als drei Grad und Nieselregen bei grau verhangenem Himmel. Es sieht wieder alles so freundlich aus. Und wegschnacken können wir den langsam kommenden Frühling ja auch nicht. Er steht in den Startlöchern, etwas verhalten noch ...

13-03-10 Wintereinbruch

13-03-10 Wintereinbruch

13-03-10 Wintereinbruch 

In diesem Sinne Euch allen einen schönen Sonntag!


Montag, 18. Februar 2013

Moderne Schatzsuche

Im vorigen September haben wir ein neues Hobby für uns entdeckt. Wir sind ja sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs und oft fehlt uns ein Ziel. Einfach so eine Runde fahren und wieder zurück war auf die Dauer etwas langweilig. Zumal wir die Radwege um Flintbek rum dann langsam kannten.

Ich weiß gar nicht mal mehr, wo. Aber ich bin über Geocaching gestolpert. Das ist eine moderne Schatzsuche mit GPS. Wer mehr darüber wissen möchte, kann es hier nachlesen.

Durch das Geocaching sind wir in den letzten Monaten sowohl mit dem Rad als auch zu Fuß in Gegenden und Ecken der näheren und weiteren Umgebung gekommen, in die wir sonst nie gelangt wären. Es erweitert also auch nicht zuletzt den Horizont.

Am Wochenende haben wir wieder eine kleine Wanderung in der näheren Umgebung gemacht. Fürs Radfahren ist uns die Wetterlage derzeit noch etwas zu ungemütlich. Zu Fuß haben wir aber einige Kilometer gemacht.

Die Gegend hier ist unglaublisch schön. Die Eiszeit hat einige Wellen und Hügel hinterlassen.

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Es war sehr diesig am Wochenende. An einigen Stellen lag mehr, an anderen weniger Schnee.

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Samstag dann habe ich auch meinen ersten Travelbug auf den Weg gebracht. Was kann es anderes sein als Wolle *ggg* Ein Mini-Opalknäuel, das ich mal geschenkt bekommen habe. Möge es viele Strickerinnen und Stricker in der ganzen Welt treffen.

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Hier habe ich ihn in einer Dose platziert und auf die Reise geschickt.

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Auf den Nadeln habe ich derzeit neben dem Geheimprojekt einen Schal für das jüngste Tochterkind aus einem Weihnachts-Sondergarn von 100Farbspiele. Es ist der Little Leaf Lace Scarf (Ravelry-Link) und strickt sich prima.

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Dienstag, 16. Oktober 2012

Lucky Quacky küsst in St. Peter-Ording die Rose

Mist, jetzt ist der ganze Post weg. Ich glaube, blogger hat da gerade Probleme :-(

Mittwoch, 15. August 2012

Einen Besuch bei den Wikingern

haben wir vergangenen Samstag gemacht.

Da geht's lang.

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"Hallo? Wikinger gibt es doch gar nicht mehr!"

"Doch! Guck!"

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Nach dem Besuch der Ausstellung gings runter zu den Häusern. Unterwegs schenkte mir dieser Baum sein Herz. Erkennt Ihr es auch?

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Skudden laden eine Spinnerin nicht gerade dazu ein, sofort in Wollehabenwollenentzückungsrufe auszubrechen. Hübsch sind sie aber trotzdem. Irgendwie scheint mir die Schwarze aber ausgegrenzt zu sein.

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Impressionen aus dem Wikingerdorf.

12-08-11 Haithabu

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12-08-11 Haithabu

Anschließend sind wir noch den 5,5 km langen Wanderweg um das Haddebyer Noor gelaufen. Eine schöne Strecke, die auf und ab ging. Dort ist das Gelände ganz schön hügelig.

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Blick auf Schleswig

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Vogelfutter
Und hier sieht man auch, warum ich immer hinter den Anderen herlaufen musste. Ich war die Einzige, die fotografiert hat, und die Anderen liefen immer weiter ... Von wegen ich bin zu langsam!

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Denn Sinn dieser Steinehaufen haben wir noch nicht ergründet.

12-08-11 Haithabu

Fazit des Ausflugs: Wir haben mal wieder festgestellt, dass wir im schönsten Bundesland wohnen.


Donnerstag, 14. Juni 2012

Reif für die Insel

... waren wir schon lange. Kurzerhand haben wir uns eine Woche Urlaub gegönnt. Nicht auf der Insel, sondern auf der Hallig - Hallig Hooge nämlich.

12-04 Hooge

Viel zu lange ist es schon her (Mitte April). Irgendwie konnte ich mich in den letzten Wochen nicht zum Bloggen aufraffen. Diese Phase ist vorbei, nun werde ich Euch wieder zutexten und mit Bildern um mich werfen :-)

Auf der Hallig war es wunderschön. Wir haben die Ruhe sehr genossen und uns die Hallig mit 17 000 Ringelgänsen und ein paar weitern Urlaubern geteilt. Abends, wenn die Tagesgäste weg waren, war es immer besonders schön. Wir haben auf Ockenswarft gewohnt, die liegt sowieso etwas ab vom Schuss. In ein paar Minuten sind wir aber auch zu Fuß auf Hanswarft gewesen. Dort gibt es einen wunderschönen "Ortskern" mit dem Fething, eine bis zum Grundwasser ausgehobene Grube, die früher die Menschen auf der Hallig mit Trinkwasser versorgte. Seit 1970 gibt es eine Trinkwasserleitung zum Festland.

12-04 Hooge

Diese Rasselbande war nebst Müttern unser direkter Nachbar. Es war herrlich, jeden Abend das Lämmerrennen zu beobachten. Die Rufe der Auen und Lämmer waren der einzige "Lärm", dem wir ausgesetzt waren. Wir haben es sehr genossen.

12-04 Hooge

Auf einem Naturerlebnispfad, den wir allein gegangen sind, kam wir an diesen sog. Stock. Der wurde früher benutzt, um über den Priel zu kommen, als es noch keine Brücken auf der Hallig gab. Ganz früher ging das noch mit nem Stecken. Aber hier konnten wenigstens auch die Schafe rüber getrieben werden auf die andere Weide.

Ich habe schon Höhenangst, wenn ich auf der Teppichkante stehe. Ich kann auf keinen Steg gehen, unter dem Wasser ist, auch wenn er 2 m breit ist. Und nun sollte ich DA rüber?! Der beste Ehemann bekam Fotografierverbot für dieses Abenteuer. Ich hatte wirklich eine Heidenangst. Bis zum Wasser ist es wirklich ein ganzer Meter!! Und das Wasser war ungefähr knietief, unglaublich! Diese Gefahr darf wirklich nicht unterschätzt werden. Ja, bin ich denn ein Schaf?!

12-04 Hooge

Dann haben wir noch etwas sehr Witziges entdeckt ... Guerilla Crocheting? Wir haben es nicht herausgefunden, aber nett anzusehen waren diese beiden Blumen, die wir entdeckt haben.

12-04 Hooge

12-04 Hooge

12-04 Hooge

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Ich sehe gerade, da habe ich nicht auf meinen Schatten geachtet. :-)

Wir werden ganz sicher nochmal auf die Hallig fahren zum "Entschleunigen" und Auftanken.

Sonntag, 29. Januar 2012

Winter?

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Oder Frühling?

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Zu kalt für alles?

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Oder gerade richtig?



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Endlich das richtige Wetter für unsere Kleidung!

Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Mir gefällt der Winter, wie er gerade ist. Endlich Schluss mit dem Schmuddelwetter. Und man kann es nicht wegschnacken, Frühlingsanfang ist erst im März.

Weil der Webrahmen so ohne Kette erbarmunswürdig dreinschaut, habe ich eine neue Kette aus selbst gesponnenem Neuseelandlamm in der Färbung "Krokuswiese" - wie passend - geschärt.

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Das soll ein Schal werden. Ich bin schon gespannt. Das Garn ist nämlich sehr elastisch - eine richtige Gummikette. Als Schuss nehme ich einen feinen Mohairfaden in dunkellila. Bisschen rumexperimentieren.