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Donnerstag, 11. Juli 2013

Menüvorbereitungen für das Wochenende

Handgedrehte Gotlandspaghetti
in der Kaltbeize nach J. Harborth

 
Und dazu Krapp-Weizenkleie-Soße



Das Ganze darf jetzt erst einmal getrennt so vor sich hin einweichen.






Dienstag, 16. Oktober 2012

Lucky Quacky küsst in St. Peter-Ording die Rose

Mist, jetzt ist der ganze Post weg. Ich glaube, blogger hat da gerade Probleme :-(

Donnerstag, 9. August 2012

Caribbean Rocks

Vor einiger Zeit habe ich im Kammzugfärbetausch einen Kammzug aus 100 % Alpaka mit diesem Namen bekommen. 

Dieses Foto hat die Färberin zu dieser Färbung inspiriert.

12-08 Caribbean Rocks

Leider habe ich vergessen, ein Foto vom Kammzug zu machen. Ich dachte, ich hätte. Aber ich finde dazu keins in meinen Ordnern. Der Kammzug ist jedenfalls sehr gelungen. Auch wenn es überhaupt nicht meine Farben sind, hat das Spinnen sehr viel Spaß gemacht. Es war der Premierenkammzug auf meinem Minstrel. Eigentlich wollte ich das Garn einen Tick dicker haben, aber die Faser hat mir die Dünne Dicke vorgegeben. Kennt ihr das auch?

Dieses Spulenbild gibt die Leuchtkraft des Türkis am besten wieder. Im Kammzug sind türkis für das Wasser, hellblau für den Himmel, hellgrau für die Steine und weiß für den Strand schön in langen Abschnitten nebeneinander.

12-07 Caribbean Rocks (3)

Hier gezwirnt auf der Spule. Es passten nicht die ganzen 200 g des Kammzuges gezwirnt drauf, 180 g waren es aber bestimmt.

12-07 Caribbean Rocks (4)

Und so sieht das fertige Garn aus. Zweifach verzwirnt ergeben die 200 g glatt 800 m. Von der LL her Sockenwollstärke, ist aber dünner, weil es zwar wunderbar weich ist, aber nicht fluffig.

12-07 Caribbean Rocks (5)

Ich werde daraus eine Weste für die beste aller Schwiegermütter stricken, denn es ist genau ihre Farbe, und zwar die Galiano Vest.

Zum Schluss noch ein Erntebild, heute aus dem Gewächshaus geholt. Die Tomaten sind meine eigenen, die Gurken hat der Vermieter spendiert, weil er sich damit dieses Jahr totschmeißen kann.

Angerichtet am neuen Brunnen, den der beste Ehemann kürzlich in einer spontanen Aktion auf der Terrasse gebaut hat.

12-08 Ernte Gewächshaus

Mittwoch, 8. August 2012

Holzpuzzle

Es gibt Holzpuzzle für die ganz Kleinen, wo sie vielleicht eine Kuh in eine entsprechende Öffnung quetschen müssen. Dann werden die Teile etwas mehr und gleichzeitig kleiner. Geliebt habe ich als Kind ein Holzpuzzle aus neun Würfeln mit sechs verschiedenen Märchenmotiven, das ich bei meiner Oma immer gespielt habe. Kennt ihr diese Art auch noch?

Nun bin ich geringfügig größer und ein paar Jahrzehnte älter, aber Holzpuzzle faszinieren mich  noch immer. Nur hat dieses Puzzle ein paar mehr Teile und irgendwie sehen alle Teile verschieden aus.

12-07 Kromski Minstrel

Ohje ... ob die alle zusammenpassen? Eine  Bauanleitung mit wenig Bildern und dafür umso mehr englischen Wörtern lag bei. Aussagekräftige Videos mit Aufbauanleitung sind auch schnell gefunden.

Egal, erstmal anhübschen, das Teil. Ich habe mir ein unbehandeltes Puzzle gekauft.

12-07 Kromski Minstrel

12-07 Kromski Minstrel

Der Glanz vergeht leider, wenn die Lasur trocken ist. Da arbeite ich aber noch dran.

Erstes Probespinnen ... (In Arbeitsklamotten mit entsprechender Frisur hat mich der beste Ehemann erwischt *hüstel*.)

12-07 Kromski Minstrel

Tadaaaaaaaaaaaaa ...... ein paar Tage, viele Tropfen Öl und fast 200 g feinst gesponnenes Alpaka später .... Es ist ein Kromski Minstrel, lasiert mit mahagonifarbener Lasur! Okay, irgendwie mutet es eher kirschbaumfarben an, ich hatte es mir dunkler vorgestellt, aber schön isses.

12-07 Kromski Minstrel

Das Rad steht jetzt dauerhaft bei der besten aller Schwiegermütter, damit ich dort auch immer eins habe. Beim nächsten Besuch wird es noch einmal auseinander gebaut, mit Stahlwolle geglättet und bekommt noch einen Lasurüberzug. Ganz vielleicht dann noch etwas Öl für den Glanz, muss ich mal schauen.


Freitag, 15. Juni 2012

Gesponnen und gestrickt

wurde hier natürlich auch in den letzten Wochen.

Meine Elfenweste aus der Unikatwolle von 100Farbspiele ist fertig. Die Anleitung ist auch von Melanie. Ich habe jedoch die ganze Weste aus Verlaufsgarn gestrickt und nicht das Oberteil uni. Und das Muster im unteren Bereich ist ein anderes, das habe ich aus dem Buch "Omas Strickgeheimnisse". Ich habe die Weste einfach so lang gestrickt, wie das Garn reichte. Die Passform ist etwas speziell, wie auf dem schlechten Foto zu sehen ist. Sie ist sehr oversized, passt von Gr. 36 bis 46, aber ich trage sie unheimlich gern. Die Weste ist der absolute Hingucker.

12-05-10 Elfenweste

Erinnert Ihr Euch noch an dieses verfilzte Gotlandvlies?

P3010079

Daraus ist nun ein knappes Kilogramm wunderbares Garn entstanden. Ich habe gezupft, geflucht, gesponnen, gekuschelt, geflucht, gezupft, bin verzweifelt, habe wieder Mut gefasst, habe durchgehalten bis zum allerletzten Gramm. Weil es eine wunderbare Faser ist, für die sich die Mühe richtig gelohnt hat. Noch einmal möchte ich so etwas nicht machen.

Beim Spinntreffen vorigen Sonntag habe ich fleißig gezwirnt und dann meine fünf Stränge glücklich im Arm gehalten.

12-06 Gotland

Hier mal ein Spulenbild dazu. Es passen auf die Malottke-Spulen bummelig 280 g Singlegarn drauf.

12-06-10 Gotlandvlies

Neben den Strängen liegt hier 1 kg Krappwurzel. Damit soll dann demnächst eine Färbeorgie losgehen. Daraus werde ich die Weste Wisley für mich und auch eine - aber eine andere - Weste für den besten Ehemann stricken.

12-06-10 Gotlandvlies

Anschließend brauchte ich nach so viel grau dringend Farbe aufs Rad. Also habe ich mir kurzerhand zwei Batts aus einem Tauschpaket zur Hand genommen. Die sind gekurbelt aus Merino, BFL, Alpaka und Bambus. Es waren zwei fast identische Batts.

von vorn
12-06 September

von hinten
12-06 September

Ich wollte dieses Material gern etwas dicker, weich und gerne ungleichmäßig verspinnen. Die erste Spule habe ich noch im kurzen Auszug versponnen mit kleiner Übersetzung und somit wenig Drall.

12-06 September

Bei der zweiten Spule habe ich mich an den langen Auszug getraut. Und es flutschte nur so.

Heraus kam ein wunderbar weiches dickes Garn, das ich zu einem schönen Cowl verarbeiten werde. Nur zwei Fußballspiele hat es gedauert, diese 100 g zu verspinnen und zu verzwirnen. :-)

12-06 September

Gestern Abend habe ich dann das genaue Kontrastprogramm begonnen. Ein Kammzug "Rosenkuss" von Melinoliesl aus Polwarth und Seide. Hauchdünn mit viel Drall. Aus diesen 200 g möchte ich mir gern ein edles feines Lacetuch stricken. Das braucht aber nun einiges mehr als ein paar Fußballspiele.

12-06-15 Rosenkuss


Mittwoch, 7. März 2012

Loops sind in

Deshalb habe ich für die beiden ältesten Töchter welche genadelt. Die Jüngste möchte keinen Loop, die bekommt einen quer gestrickten Schal.

Das Garn habe ich bei 100Farbspiele gesehen und fand diese zarten Farbverläufe einfach klasse. Es gibt das Garn als Set gleich mit der Anleitung. Dieser Loop ist wirklich einfach zu stricken. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, weil ich immer weiter stricken musste bis zum nächsten Farbwechsel. Bei 10 Fäden wechselt ca. alle drei Reihen ein Faden die Farbe. Ich habe einfach über den Farbwechsel weitergestrickt und die losen Enden mit eingestrickt. Am Schluss hängen überall kleine Fadenenden raus. Nach der ersten Wäsche habe ich die einfach abgeschnitten. Das Material dieses Garns ist Baumwolle/Acryl. Das macht es den Twens mit der Wäsche einfacher. Die können sie einfach in die normale Wäsche schmeißen, ohne dass ein Malheur passiert. In der Größe L kann er zweimal um den Hals geschlungen werden.

Für die älteste Tochter ist der Loop in der Farbe "Cottage" entstanden.

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Für die mittlere Tochter habe ich einen Loop in der Farbe "Vampire Kiss" gestrickt. Das Bild gibt die Farben nicht schön her. Ich muss ihn ihr nochmal abschnacken, um schönere Bilder zu machen. Es ging alles viel zu schnell und kam zu plötzlich mit der Übergabe.

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Und dann war da noch das kardierte Gotlandvlies, das ich gleich zu Beginn meiner Spinnerkarriere gekauft habe. Ein wunderschönes Vlies. Ich las, dass es ungeheuer praktisch ist, Wolle mottensicher und platzsparend in diesen Staubsaugervakuumbeuteln zu verwahren. Meine Augen glänzten bei dem Gedanken, so noch viel mehr Wolle unterbringen zu können. Also beim Kaffeeröster diese Beutel gekauft, Vlies rein, Luft raus und ab auf den Schrank. Nach einigen Monaten wollte ich das Ganze dann gerne verspinnen. Heraus nahm ich eine tolle Filzmatte. Keine Chance, das so auszuziehen und zu verspinnen. Das Zeug hakelt noch viel schlimmer ineinander als es das Foto erahnen lässt.

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Voriges Wochenende war hier bei mir Spinnerinnentreffen. Zur Abschreckung habe ich das Vlies mal wieder hervorgeholt. Ich hatte vor, es irgendwann mal, wenn wieder Draußenkardierwetter ist, durchs Kardiertier zu schubsen. Da das Vlies aber nun schon so da war, vom Dachboden herunter, zuppelte ich ein wenig daran herum und schaffte es, einen schmalen Streifen abzuzerren. Noch bei dem Gedanken, dass ich ja so ungefähr fünf Millionen solcher schmalen Streifen abzerren muss, um sie dann so ins Kardiertier zu schicken, zuppelte ich den Streifen auseinande und machte das noch mit ein paar weiteren Streifen. Heraus kam ein Wölkchen, watteweich.

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Das habe ich dann erst einmal versucht zu verspinnen. Und siehe da, es ging wunderbar! Nun zupfe ich immer an dem Vlies herum, bis ich ein Pöttchen Wollewolken beisammen habe und verspinne diese anschließend. Bevor ich die nächsten Streifen abzuppele. Das Abziehen ist zwar relativ mühsam, weil … (siehe oben). Aber es lohnt sich wirklich. Und kardieren muss ich die Wolle nicht, sie lässt sich toll verspinnen.

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Ich möchte das Garn dann gerne mit Zwiebelschalen oder Krappwurzel färben und mir eine Jacke daraus stricken.

Dienstag, 6. März 2012

Viele Sachen zum Zeigen

haben sich bei mir angesammelt. Ich konnte mich nur in letzter Zeit nicht zum Bloggen aufraffen. Für Vieles fehlte mir die innere Ruhe. Jetzt bin ich zur Auszeit zwangsverpflichtet und kann mich so langsam wieder einsammeln.

Aber genug des Jammerns, nun folgen ein paar Bilder. Lange hatte ich es vor mir hergeschoben, die allererste Babywolle von den drei Satinangoras zu verspinnen. Es soll so ungeheuer schwierig sein, weil die Erstlingswolle ja doch recht kurzstapelig ist. Ist sie auch, aber schwierig fand ich es nun nicht. Die unglaublich weiche Wollewolke lief fast von allein ins Rad. Gern hätte ich es mit sich selber verzwirnt und pur gelassen. Aber es war nur leider nicht viel, also habe ich einen Faden Seacell gesponnen und das Satinangora damit verzwirnt. Auf den letzten Metern ist mir das Seacell ausgegangen und ich habe mir mit einem Faden Merino/Seide (Rest aus dem Garn weiter unten.) beholfen. Ich werde einen kleinen Halswärmer (Cowl) stricken, so bekommt dieser einen kleinen farbigen Rand. Das Garn ist unglaublich weich und ich kann es gut am Hals haben.

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Dann habe ich noch ein weiteres Garn fertig gesponnen. Es stammt aus einem Tauschkarton und ist aus einem Kammzug Merino/Seide mit dem Namen "Blüten im Moos"

Blüten im Moos, Merino/Seide

Die Faser ließ sich wunderbar verspinnen, so weich und so zart. Das Garn hat einen tollen Glanz.

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Mit diesem Garn ist mir was ganz Blödes passiert. Ich hatte fertig gesponnen und der Strang nahm sein wohlverdientes Entspannungsbad. Nach dem Baden begann dann das Unglück. Ich wollte nicht eine Woche warten, bis der Strang endlich trocken ist und wollte ihn schleudern. Optimal wäre jetzt gewesen, den Strang noch dreimal abzubinden, ihn in einen Wäschesack zu stecken und die Einzelschleuder, die neben der WaMa steht, zu benutzen.

In einem Anfall von geistiger Umnachtung (Ja, die Auszeit hat ihre Berechtigung!) habe ich den Strang so wie er war in die WaMa geschmissen. Wohl wissend, dass die optimale Variante die eindeutig Bessere gewesen wäre. Aber da saß so ein kleines Teufelchen im Hinterkopf: "Ach was, wird schon gutgehen!!" Ich denk noch so bei mir: "Schiete, die WaMa wechselt vorm Schleudern aber oft die Richtung!" Ich hätte noch abbrechen können. Aber das Teufelchen im Hinterkopf wiederholte: "Ach was, wird schon gutgehen!!!!!"

Acht Stunden habe ich gesessen und entwirrt. Wäre das Garn nicht so schön, hätte es sein Leben auf dem Kompost, in der Restmülltonne oder im Katzenkorb aushauchen dürfen. Nochmal zur allgemeinen Bespaßung: Das Entwirren hat ungelogen echte ACHT STUNDEN gedauert. Nun dürft ihr alle mal laut lachen. Aber nur kurz, dann ist wieder gut, ja?

Fertig gestrickt habe ich auch etwas und an der Webstuhlfront gibt es auch Neues, dazu mehr morgen :-)

 

Samstag, 28. Januar 2012

Wenn das Alpaka aus dem Westküstenpark mit Socken zum Quali geht

Wenn viele verschiedene Baustellen in Arbeit sind, kommt eine Zeit, in der eins nach dem anderen fertig wird und ich Einiges zeigen kann.

Den Qualischal habe ich zu Beginn des 3. Blocks Qualifizierungslehrgang Land begonnen. Das war mein mindless Pausengestrick. Gut zum Entspannen zwischen den Unterrichtsstunden und zum Runterkommen vor und nach Klausuren. Seit ein paar Wochen ist er nun fertig. Ich bin bisher nur noch nicht dazugekommen, Fotos zu machen.

Er ist 200 cm lang (von Spitze zu Spitze) und ungedehnt 14 cm breit. Ich habe ihn absichtlich nicht gespannt, weil ich ihn so besser unterschiedlich drapieren kann, wenn ich ihn trage. Ein schöner Dekoschal fürs Büro.

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Hier eine der Tragemöglichkeiten. Okay, die Schärfe lässt zu wünschen übrig.

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Als besonderes Highlight habe ich Metalltroddeln angenäht. Dadurch hängen die Enden des Schals so richtig schön.

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Hier nochmal die Troddeln und das Muster im Detail. 

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Ganz schnell zwischendurch habe ich ein Paar Socken für die Chefin zum Geburtstag gestrickt. Es sind die River Rapid Socks. Aus der Anleitung habe ich aber nur das Muster genommen. Ferse und Spitze habe ich im Laufe der Jahre meine eigenen entwickelt. Das Garn ist 1001 Socke aus der Hamburger Wollfabrik.

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Gestern fertig geworden ist mein Westküstenalpakaschal. Der Schuss ist selbst gesponnenes Alpaka von einem Tier aus dem Westküstenpark St. Peter-Ording. Die Kette und die schmalen Streifen ist ein Viscose/Baumwolle-Gemisch aus der Hamburger Wollfabrik, das ich vor einigen Jahren mal gekauft habe. Bisschen grüner noch als auf dem Bild. Der Schal ist 24 cm breit und 167 cm kurz. Da war das Alpaka zu Ende :-) Aber eine absolut tragbare Größe. Wer Webfehler und unsaubere Kanten findet, darf sie behalten. ;-) Das ist jetzt mein zweites Stück auf dem Webrahmen gewesen.

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Mittwoch, 25. Januar 2012

Mein Wollezimmer

... wollte ich Euch doch immer mal zeigen. Das war vorher so eine Art Büro mit ner ollen Schrankwand und nem Schreibtisch, an dem aber nie jemand gesessen hat. Der diente nur zur Ablage der Post vorm Wegsortieren in die Ordner. Das Zimmer wurde nur genutzt, um zur Terrasse zu kommen und um auf dem kürzesten Weg das Auto leerzuräumen. Zu Weihnachten hat sich der beste Ehemann ausgedacht, mir das zu einem Wollezimmer umzubauen (Damit mein verteilter Wollklumpatsch nicht weiter überall rumliegt *ggg*). Die "Stein"-Tapete und das Regalsystem hat sich alles der Gatte ausgedacht. Ich durfte lediglich die Tapete auf der anderen Seite aussuchen. Meine Bücher werden demnächst auch umgeräumt, die Bücherregale im Wohnzimmer platzen schon lange aus allen Nähten.

Hier ein Blick vom großen Durchgang, der das Esszimmer mit dem Verandazimmer verbindet, zur Tür.

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Okay, der erste halbe Meter fehlt, der wird sofort nachgereicht.

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Andere Seite ... viele Fenster zum Putzen. Und es ist nur die Hälfte der Fenster zu sehen.

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Blick in die andere Richtung, rechts der Vorhang vom Durchgang.

Der Sessel steht da gerade nur temporär, weil des Gatten Fernsehprogramm nicht meines war. :-) Bald hat der auch keinen Platz mehr, aber dazu demnächst mehr.

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Ein paar Details

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Der Teddy war mein allererstes Strickstück in der 5. Klasse. Das ist jetzt um die 35 Jahre her. Der wird gehütet wie ein Schatz. Rechts vom Teddy im Glas ist die erste Ernte von meinen Satinangoras.

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Ohne Worte

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Dienstag, 6. Dezember 2011

Kircher aufgerüstet

Ich hatte mir zu Beginn meiner Spinnzeit mal eine Lazykate gekauft, und zwar die von Kromski. Nicht ahnend, dass die Spulengröße des Kircher gigantisch ist gegenüber den Kromskispulen *hüstel*. Hätt ich das geahnt, hätte ich vielleicht mal messen und es so herausfinden können. Habe mir dann diese Lazykate mit anderen Stäben ausgerüstet und mit ihrer Hilfe eher schlecht als recht gezwirnt. Nun hatte ja mein Delft und auch das neue Malottke eine eingebaute Zwirnvorrichtung. Kurz gedacht: Muss doch auch hier gehen.

Den besten Ehemann gefragt: Könnte man in die Holzgewindestangen Löcher bohren, ohne dass diese auseinanderbrechen?

Mann konnte!

Und ich bin glücklich. Alustange, die wir noch übrig hatten, weil der Spinnkopf mal eine neue Stange für die Spule brauchte, abgelängt, gebohrt und ich habe jetzt das einzige Kircher nicht nur mit grünem Kasten und lederbezogenem Tritt, sondern auch noch mit eingebauter Zwirnvorrichtung.

Danke, Tiger!

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