Dienstag, 6. Dezember 2011

Kircher aufgerüstet

Ich hatte mir zu Beginn meiner Spinnzeit mal eine Lazykate gekauft, und zwar die von Kromski. Nicht ahnend, dass die Spulengröße des Kircher gigantisch ist gegenüber den Kromskispulen *hüstel*. Hätt ich das geahnt, hätte ich vielleicht mal messen und es so herausfinden können. Habe mir dann diese Lazykate mit anderen Stäben ausgerüstet und mit ihrer Hilfe eher schlecht als recht gezwirnt. Nun hatte ja mein Delft und auch das neue Malottke eine eingebaute Zwirnvorrichtung. Kurz gedacht: Muss doch auch hier gehen.

Den besten Ehemann gefragt: Könnte man in die Holzgewindestangen Löcher bohren, ohne dass diese auseinanderbrechen?

Mann konnte!

Und ich bin glücklich. Alustange, die wir noch übrig hatten, weil der Spinnkopf mal eine neue Stange für die Spule brauchte, abgelängt, gebohrt und ich habe jetzt das einzige Kircher nicht nur mit grünem Kasten und lederbezogenem Tritt, sondern auch noch mit eingebauter Zwirnvorrichtung.

Danke, Tiger!

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Kommentare:

  1. Hallo,

    habe deinen Blog gerade gefunden und mich ein bissl durchgewuselt! Süße Kanninchen habt ihr ;) Ein sehr schöner Blog!

    LG
    Claudia

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  2. Hallöchen!

    Komisch - ich habe irgendwie immer noch so ein antikes Spinnrad vor Augen... dieses hier sieht dagegen fast futuristisch aus. So geradlinig und gar nicht verschnörkelt. Und mit den individuell gearbeiteten Abänderungen ist es für dich sicherlich der Porsche unter den Spinnrädern, oder?!

    Wir sehen uns nachher im Laden!
    Bis dann und lieben Gruß, Karin(a)

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